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schwabissimo - die schwäbischen Momente im Netz !


schwabissimo - die schwäbischen Momente im Netz ! 

Zuschriften


 

Wenn man eine Schwabenseite betreibt, findet man täglich gar wunderliche E-Mails in seiner Post, teilweise sehr nette, teilweise sehr unfreundliche, manchmal auch unverständliche. Eine kleine Auswahl finden Sie hier:

Vor ein paar Tagen stieß ich auf Ihre Schwabissimo-Welt, d.h. ich wurde von einem Schwaben, der wie ich in München, also in der Diaspora lebt, darauf gestoßen. Ihre Zusammenstellung über Ebbes, Zahlen und Zeiten und Richtungsangaben habe ich mit großer Freude gelesen!
Was den Rennfahrer Bieballe (Ich hätte es als in Ulm aufgewachsener Bibele geschrieben) betrifft, habe ich gleich in Ihrem Wörterbuch nachgesehen, aber darin nichts entdeckt, woher dieser Reim kommt. Unter dem Rennfahrer Bieballe habe ich mir immer einen Motorradfahrer vorgestellt, der seine Schildmütze (Also noch vor der Helmpflicht!) verkehrt rum trägt, also mit dem Schild nach hinten, damit die Mütze nicht wegfliegt im Rausch der hohen Geschwindigkeit. Man sieht das ja zur Zeit wieder öfter bei jungen Leuten oder auch bei älteren, die jung bleiben wollen und sich dadurch etwas lächerlich machen. Und wenn ich dann sage "Du siesch ja aus, wia dr Rennfahrer Bieballe", werde ich immer um eine Erklärung gebeten, die ich nicht habe. Haben Sie eventuell eine? 
Auch das nur noch selten gehörte Wort dapfer ist in Ihrem Wörterbuch nur kurz vermerkt. Ich habe daran eine ganz zauberhafte Erinnerung. Unsere Nachbarn in Ulm, Apothersleute, nannten ihren geliebten, treuen Dackel "Dapferle". Ich finde, diese Benennung drückt die Verbundenheit mit diesem Tier und seinen Charakter, in einem Wort zusammengefügt, wunderbar aus.
Mit herzlichem Gruß aus München! Ihr D. S

Das älteste nachweisbare Bäckerwappen gibt es aus dem Jahr 1111 nach Christus, darin taucht bereits die Brezel als Berufszeichen der Bäcker auf. Warum sich die Bäcker gerade für die Brezel entschieden, erklärt die Geschichte dieses Gebäckes. Die Brezel zählte zu den Gebildebroten antik-christlichen Ursprungs. Diese Herkunft sowie die enge Verbindung zum christlichen Glauben erklärt, weshalb der Brezel als 'heiligem Gebäck' besondere Segens- und Heilkraft zugeschrieben wurde. Was also wäre besser als Bäckerwappen geeignet gewesen "
Schtemmt des ?

Ich habe mit Interesse auf Ihren schwäbischen Seiten herumgestöbert und blieb dann insbesondere bei der Seite mit den Körperteilen 'hängen'.
Falls ich Sie recht verstehe, benutzt man im Schwäbischen für Männer und Frauen bei einigen Körperteilen differenzierte Bezeichnungen, also falls ich z.B. vom Mund einer Frau spreche, dann wähle ich Göschle, und falls ich vom Mund eines Mannes spreche, dann wähle ich Lätsch, Gosch, Maul oder Riassl (vermutlich abhängig von der Situation und mit wem ich spreche). 
(Es ist nicht so, dass eine Frau immer Göschle wählt und ein Mann immer eines der anderen Bezeichnungen wählt, nicht wahr?)

Mir fiel auf, dass bei den meisten Bezeichnung für Frauen ein -le oder -la angehängt wird. Ist diese Endung auch anderswo im Wortschatz irgendwei 'weiblich' konnotiert?
Sollten Sie zufälligerweise weitere Hinweise haben bezüglich dieses Themas, dann würde ich mich freuen falls Sie mir evt. Titel zuschicken könnten.
U.K.N. - Odense, Dänemark 

Meines Wissens gehören neben den Schwaben, Badenern (um nicht zu sagen Badensern, was nicht böse gemeint sondern sprachlich völlig korrekt ist) und Schweizern auch die Elsässer zum altdeutschen Stamm der Alemannen. Das zeigt sich schon daran, daß der Elsässer gemeinhin genauso dickköpig wie seine verwandeten aus Baden, Schwaben und der Schweiz sein kann.
Jürgen G.

Jedenfalls werde ich ihre seiten regelmäßig besuchen, um mich als waschechte schwäbin weiterzubilden.schöne grüße,
sylvia m.

Ich bin auf der Suche nach Herkunft der "schwäbischen Uhrzeit" und bin dabei auf Ihre Internetseite gestoßen. Doch leider finde ich dort auch nicht viel. Haben Sie vielleicht was, wo mir weiterhelfen könnte. Denn meine Arbeitskollegin ist nun schon seit ca. 4 Jahren im Schwabenländle und kapiert immer noch nicht den unterschied zwischen Viertel "eins" und dreivietel "eins". Vielen Dank 
Isabell B.

Über eine Suchmaschine bin ich auf Ihre Internet-Seite gekommen. Ich beschäftige mich mit allem, was mit Deutscher Geographie zu tun hat. Nun habe ich an Sie mal eine spezielle Frage. Wo genau verläuft geographisch die Dialekt-Grenze zwischen Schwaben und Franken
(Nordbadener). Mir ist bekannt, dass diese an der "Hornisgrinde" im Schwarzwald anfängt - aber wie verläuft diese Dialekt-Grenze dann weiter? Ich meine die Grenze verläuft dann über Nagold (entlang der Nagold) über Calw - Bad Liebenzell - dann nach Osten über Weil der Stadt - Leonberg - durchs Strohgäu - dann Über Markgröningen - Asperg - Richtung Marburg - Murrhardt - Backnang - Welzheim - Gaildorf - Ellwangen. Aber über welche Ortschaften verläuft diese Linie zwischen "Hornisgrinde" und Nagold? Irgendwo habe ich gelesen die
Schwäbisch/Badische Dialektgrenze verläuft Mitten durch den Landkreis Calw. Aber wo da genau? Wie aber verläuft die Dialekt-Grenze zwischen dem Schwäbischen und Niederalemannischen - im Landkreis Freudenstadt und Landkreis Rottweil? 
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir weiterhelfen könnten.
Mit freundlichen Grüßen aus dem Landkreis Reutlingen (Württemberg)
Susanne R.

Beim Surfen bin ich zufällig auf Ihre WebSite gekommen und habe mich nun ganz schön darin verweilt.
Da ich mich so nebenher um Landsmannschaftliches gerade im süddeutschen und in noch engerem Sinne im Oberrhein-Raum interessiere, habe ich Ihre WebSite natürlich mit grosser,
mit sehr grosser Freude angeschaut und kann Ihnen dazu nur gratulieren.
Eine Feststellung sei mir jedoch erlaubt. Sie schreiben, die (Deutsch-)Schweizer möchten sich halt auch nicht als Alemannen darstellen, sie seien Schweizer oder allenfalls noch Helveter. Mit Verlaub, das ist ist nicht so. Hanoi ! Wir Schweizer (Deutsch- und Welschschweizer) sind bestenfalls im fernen Ausland Schweizer; wir sind zuerst immer Zürcher, Bündner, Berner, Baselbieter, Solothurner, Basler, ... vaudois, neuchâtelois, valaisan, .... Und das mit dem Helveter: I glaub Dia haggds !
Mit freundlichen Grüssen aus dem Baselbiet (= Kanton Basel-Landschaft)
Rudolf M.

hallele, i hät mal a frag, kasch mir bestimmt helfa. i weiß eda was des wort lommelschell im deutscha bedeutet könntet ihr mir da vieleicht a deutsche übersetzung sa? wenn ihr oine wisst.
dankschee somal
markus s.

Hallo, also ich habe auf ihrer Seite jetzt viele Sachen gefunden, denen ich nicht  ganz zustimmen kann. aber eines sollte doch gesagt sein: Bauchweh heisst auch "Ranzapfeifa" und Kopfweh "Hirawai". Außerdem geht der Schwabe hier im Kreis Biberach auch "schdronza" wenn er  pinkeln geht. Und zu duschen sagt man auch "Da Ranza na licha"
Nur damit das mal klargesellt ist ;-)
Dominic F

Wenn Schwaben ein eigener Staat innerhalb oder ausserhalb der EU wäre Schwaben das wahrscheinlich beste Land auf der Welt. 
Diese Idée ist garnicht so schlecht und viele, viele Staaten wie z. B. Österreich und die Schweiz haben weniger Einwohner als Baden-Württemberg.
Und Österreich mit Baden-Württemberg ist mit Hinblick auf Wirtschaft eine Unverschemdheit gegenüber dem Ländle. Kein Cent in den Länderfinanzausgleich und somit stünde Schwaben mehr als gut dar.
Ich habe öfters Baden-Württemberg besucht und meine Bewunderung kennt keine Grenzen. Ausserdem bin ich der Meinung dass die Schwaben nicht grosskotzig. Meine Meinung ist jedoch dass Deutsche, leider, nicht selten grosskotzig sind. 
Aber Dinge die man positiv mit Deutschtum verbindet sowie Fleiss und Ordnung sind in Schwaben stärker ausgeprägt als im sonstigen Deutschland. Die Freie Republik Schwaben wäre wirklich was schönes.
Flavian B. Schweden

erstmal ein dickes, fettes lob für ihre tolle homepage!!! ich bediene mich des öfteren des lexikons, um meinem online-kollegen im hohen norden etwas schwäbisch nahezubringen, dabei ist mir schmerzlich aufgefallen, dass das kleine, pfiffige wörtchen "awa" im sinne von
"na, so was" oder "das hätte ich jetzt nicht gedacht" "was du nicht sagst" nicht auftaucht.
sicher, schwäbisch ist unendlich vielseitig und ich habe volles verständnis, wenn sie meiner bitte "awa" mit aufzunehmen, nicht nachkommen können.
es grüßt sie freundlich,
angelika b.

Lieber Herr Mangold,
als erstes möchte ich Ihnen sagen, dass Ihre Seite wirklich sehr sehr schön ist und man kann wirklich viel lernen!
Mein Freund kommt aus Stuttgart (ich aus NRW) und er sagte mir, dass er es super schön fände, wenn ich schwäbisch lernen würde. Es ist wirklich sehr schwer, aber mit der Aussprache hilft er mir ;-)
Ich würde ihm gerne eine SMS schicken auf schwäbisch, allerdings habe ich keine Ahnung, wie ich so etwas schreiben kann und da hab ich mir gedacht, ich frage sie einfach mal, ob sie mir eventuell den Text ins schwäbische übersetzen könnten bzw. so, wie ein Schwabe es schreiben würde. Ich fände es ganz toll, wenn sie mir helfen würden!
Der Text würde in etwa so lauten:
"Hallo mein Liebling, wollte dir nur schnell sagen, dass ich dich ganz doll vermisse. Ich habe dich sehr lieb und möchte dich nie wieder verlieren. Freu mich dich bald endlich wieder zu sehen! Ich küsse dich."
Also, ich würde mich sehr freuen, wenn sie mir helfen könnten und mein Freund würde sich bestimmt auch riesig freuen, wenn er heute abend eine Sms auf schwäbisch von mir bekommt.
Viele liebe Grüße,
Noémi

Sehr geehrter Herr Mangold,
zufällig stieß ich kürzlich auf Ihre Internet-Seiten zum Thema "Schwäbisch" und habe mich - auch als gebürtiger Schwabe - köstlich amüsiert. Ich gratuliere zu Ihrem Werk!
Vor einer Zeit rutsche mir ein Wort über die Lippen, dass ich aus meiner Jugend kannte (ich bin 56 Jahre alt). Das Wort hieß GALOT. Ob die Schreibweise richtig ist, weiß ich nicht. Ich erinnere mich nur an die Redeweise "So ein Galot!", was so viel heißen sollte wie ein verschlagener Mensch o.ä.
Ich habe versucht, dem Wort nachzuspüren, das meines Erachtens aus dem Französischen kommen dürfte. Aber mein Französisch-Lexikon gab dazu auch nichts her. Ich bin mir natürlich im Klaren darüber, dass im Schwäbischen viele französische Wort adaptiert worden sind. Ich denke da an "Suttrain", "Blaffon", "Schässlon", "Biffee" o.ä.
Im Internet habe ich zu Galot nichts gefunden. 
Daher meine Frage: Kennen Sie das Wort Galot auch? Können Sie mir dazu was sagen?
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Wolfgang K., Ostelsheim

Ez haune faschd a Schdond noch dainr schaiss Imeil-adress gusachd. Do kedsch doch drvolaufa! Alsoguad wa solls, ez zom Thema:
Du hosch gschriba von weaga ma soll dr schreibe wenn ma no en fluach woiss.
Also i fend, dass uf jedn Fall "Du kaasch mr mol da Schua aufblosa" en dia Lischda gherd.
Ond "Schnarchzapfa". I bee ez ehrlich gsaid z faul ällas abzomsuacha, abr i glaub dia zwoi
hoschd no id.
Aussrdem muaschd koi imeiladress agaba, deschd vrschdongo ond vrloga! Des roichd wenn da a adress agibbsch, abr a imailadress isch scho gschiggd, also mach oifach a kondagdformulaar nai. egal, i muss weidrschaffa, hau schlieasslich id da ganza daag zeid. schaffa, schaffa, heisle baua ;-)Bis dann amole.
Gruass Dominic F.

Ich freue mich, dass es Menschen gibt wie Sie, die wissen (!), dass es um die Erhaltung von KULTUR geht. Herr Seitenbacher laesst diese  Einsicht vermissen :-)
(55 Jahre alt, 22 Jahre lang im Ruhrgebiet gelebt und der deutschen Schriftsprache maechtig, allerdings nie (!) das Schwaebische verleugnet oder verloren, sondern es als einen Schatz gehuetet und bewahrt)
Freundliche Gruesse aus der Pfalz.
Goda H.

Lieber Landsmann,
beim Studium Deiner (äußerst amüsanten und nützlichen) Homepage und dem gleichzeitigen Konsum mehrerer Söhnstetter Weizenbock (Deifelszeig, gibts bloß an Weihnachta) isch mir aufgfalla, daß bei selle aufglischdede Schempfwörter ois von de bei oos gängigste und au emtional am stärktsta belegte fehlt, nehmlich: Dauba Bronzbix
Erklärung: Eine Frau, deren Charakter und Intellekt nicht weiter reicht, als ihre "Schell", also ihr primäres Geschlechtsmerkmal, zum Wasserlassen (ond sonsch nex) zu benützen.
Da dies in diesem Segment das meiner Meinung nach stärkste Schimpfwort ist, denke ich, daß eine Aufnahme in Deiner Liste notwendigerweise erfolgen sollte.
Weidr so,
Markus P., Süßen

Seit längerem stöbere ich wieder mal auf Ihrer Website und habe viel Spass dabei. Mein Kompliment. Da steckt jede Menge Arbeit drin.
Ich hab mir nochmals die Spielregeln für Binokel angeschaut(das war auch der Grund, warum ich auf Ihre Website aufmerksam geworden bin) und habe folgende Zeile gefunden.
ZITAT :Die Karten werden im Uhrzeigersinn ausgegeben, beginnend immer mit dem rechten Nebensitzer des Kartengebers, auf die korrekte Kartenverteilung ist achten:
Wenn ich jetzt so verfahre (rechts zuerst), gebe ich dann nicht im Gegenuhrzeiger-Sinn? 
Beste Grüße aus Pforzheim
Ralf S.

Ihr Schwäbisch-Wörterbuch ist ein wahrer Sprachschatz. Eigentlich sollte man daraus ein Buch machen, denn Bücher leben meist länger als Internetseiten. Es ist ein echter Beitrag zur Erhaltung des Dialekts. 
Ich stamme übrigens aus der Südpfalz (Raum SÜW-LD-SP-NW) und bin ein bekennender Dialektsprecher. Da ich fern der Heimat wohne, kann ich leider nicht allzu oft Pfälzisch sprechen. In Ihrem Wörterbuch erkenne ich viele Dinge wieder, die es in der einen oder anderen Form auch im Pfälzischen gibt.
Die Kehrwoche ist ja ein interessantes Thema. Anstatt dass sich beispielsweise alle acht Mietparteien zusammentun und einen preiswerten Putzdienst bestellen, foltern sie sich lieber gegenseitig mit Treppenhaus-Putzplänen oder ähnlichen Grausamkeiten. Das ist echt bekloppt.
Leider hatte ich noch keine Zeit, um mir Ihre Internetseite genauer anzusehen. Ich werde aber bei Gelegenheit mal wieder vorbeischauen.
Mit freundlichen Grüßen
Christian B.

 
 

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