Die Geschichte von Württemberg von 1500 - 1800

Die territoriale Ausdehnung Wirtembergs ist Anfang des 15. Jahrhunderts weitgehend abgeschlossen. Es ist ein zusammenhängendes Gebiet entstanden, das, nur unterbrochen von Reichsstädten und den Reichsritter- Gebieten, von Möckmühl in Hohenlohe bis Ebingen auf der Alb, von Freudenstadt im Schwarzwald bis Heidenheim an der Brenz reicht. 

1442 wird Wirtemberg zum ersten Mal geteilt. Im Nürtinger Vertrag wird die Aufteilung Wirtembergs vereinbart in einen Uracher Landesteil (dazu gehörte der Süden und Westen Wirtembergs) und einen Stuttgarter Teil (mit dem Remstal und dem mittleren Neckartal). 
Urach wird zur zweiten Residenz ausgebaut. Graf Ulrich ("der Vielgeliebte") regiert die Stuttgarter Linie; Eberhard V. ("im Bart" regiert seit 1450) die Uracher Linie. 

1477 gründet Eberhard im Bart in seinem Teil Wirtembergs die Universität Tübingen. 1482 erreicht er im Münsinger Vertrag, dass die Wiedervereinigung Wirtembergs und die künftige Unteilbarkeit des Landes vereinbart wird. 1495, auf dem Reichstag von Worms, wird Eberhard von Kaiser Maximilian I. zum Herzog ernannt. 

Nach dem frühen Tod von Eberhard im Bart im Jahr 1496 regiert zunächst Herzog Eberhard II., der 1498 für geisteskrank erklärt und abgesetzt wird. 

Herzog Ulrich regiert als Herzog von Wirtemberg zunächst von 1503 bis 1519. Die enorme Schulden- und Steuerlast führt 1514 mit zum Bauernaufstand des "Armen Konrad" im Remstal um Beutelsbach. 

1514 wird auch zur Abwehr der Bauern mit der Landschaft der "Tübinger Vertrag" geschlossen, das Grundgesetz der Wirtembergischen Verfassung bis 1806: Die Landschaft übernimmt die Schulden, ist mit Ulrich einige im Kampf gegen die Bauern und erhält weitgehende Mitbestimmungsrechte. Auch wird hier die starke Verbürgerlichung in Wirtemberg festgelegt, Adel und Bauern werden von der Landschaft ausgeschlossen. Als Ulrich seinen Stallmeister Hans von Hutten ermorden lässt und 1519 die Reichsstadt Reutlingen überfällt, wird er vom Schwäbischen Bund vertrieben. Er muss Wirtemberg verlassen. 

1520-1534 kommt Wirtemberg unter österreichische Herrschaft. Georg Truchseß von Waldburg wird Statthalter. 1525 breitet sich in dieser Zeit in Südwestdeutschland der Bauernkrieg aus, der gewaltsam beendet wird.

Die Lebensverhältnisse der Bauern im deutschen Südwesten waren zu Beginn des 16. Jahrhunderts sehr bescheiden. Die Vermehrung der Lasten und Missernten führten zu Krisen. Eine Besserung war nicht in Sicht. Unter dem Zeichen des Bundschuhs, das ist der mit Riemen gebundene Schuh der Bauern, kam es am Oberrhein, im Bistum Speyer, im Schwarzwald und im oberen Neckartal schon am Ende des 15. Jahrhunderts zu Aufständen. In Württemberg führte der Aufstand des Armen Konrad 1514 wegen der Misswirtschaft Herzog Ulrichs zu einer vorläufigen Einigung.

Jedoch am 6.10.1524 erhoben sich die Stühlinger und Klettgauer Bauern. Sie waren 3500 Mann, als sie in Richtung Neustadt und Furtwangen im Schwarzwald aufbrachen und durch die Baar zogen. Im April 1525 unternahmen sie einen zweiten Zug, der sie bis vor Freiburg führte.

In Oberschwaben, im Allgäu und Bodenseegebiet begannen die Unruhen im Februar und März 1525. Anfang April 1525 versammelten sich Neckartäler und Odenwälder Bauern. Sie verbündeten sich mit Bauern in Franken und im Taubertal, erstürmten Weinsberg und Heilbronn, wandten sich gegen die Bischöfe von Mainz und Würzburg und den Kurfürsten von der Pfalz. Die Gruppe umfasste schließlich bis zu 12.000 Mann. 

Am 16. April schlugen die Württemberger Bauern los. Zunächst waren sie ohne Ziel; 8000 Mann schlossen sich ihnen an. Die Aufständischen wandten sich nach Stuttgart und rückten in die Stadt ein. Im Mai zogen sie in Richtung Böblingen. Kleinere Bauernhaufen bildeten sich im Gebiet der Städte Hall und Gmünd. Sie wandten sich gegen die Klöster Murrhardt und Lorch und ließen die Burg Hohenstaufen in Flammen aufgehen.

Es war aber nur eine Frage der Zeit, bis sich die Herrschenden zum Gegenangriff formierten. Der Schwäbische Bund, der Zusammenschluss einiger süddeutscher Fürsten zur Stärkung der kaiserlichen Macht, stellte ein erstes Heer gegen die Bauern auf. Georg Truchseß von Waldburg erhielt das Kommando. Er konnte bis zu 8000 Landsknechte und 2000 Reiter den Aufständischen gegenüberstellen. Der Truchsess versammelte sein Heer Ende März 1525 in Ulm. Von dort zog er mit seinen Landsknechten donauaufwärts und dann wieder donauabwärts nach Leipheim, wo er zum erstenmal einen aufständischen Bauernhaufen schlug.

Bei Weingarten kam es jedoch zu einer Begegnung (17.-26. April), die nicht zu einer Schlacht, sondern zu einem Vertrag führte. Im "Weingartener Vertrag" erhielten die Bauern Zugeständnisse: ein Schiedsgericht und freien Abzug. Dann zog das Heer des Schwäbischen Bundes über Tuttlingen ins Neckartal. 
Bei Balingen, Rottenburg, Herrenberg, Böblingen (12. Mai) und Plieningen (18. Mai) wurden die Bauern geschlagen. Nun wandte sich der Truchsess nach Weinsberg, das von Bauern besetzt war, eroberte es und brannte die Ortschaft nieder. Nach einem Marsch durch Ostfranken (Bamberg und Nürnberg) zog der Truchsess Ende Juni an Nördlingen, Leipheim und Memmingen vorbei ins Allgäu, wo Ende Juli das letzte Gefecht stattfand.

Die Thesen Martin Luthers und seine Schriften ließen nach 1517 niemanden in Deutschland unberührt. Sie ließen sowohl jene aufhorchen, die sich ernsthaft um ein gläubiges Leben mühten, als auch jene, die in den Aussagen des Mönchs Angriffe auf bestehende Ordnungen wie Papsttum und Kaisertum entdeckten.

Schon ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung der Thesen legte Martin Luther diese in Heidelberg öffentlich dar. An dem Gespräch nahmen viele, später führende Reformatoren teil wie Martin Bucer (später Reformator in Straßburg), Johannes Brenz (später Reformator in Schwäbisch Hall und Stuttgart) und Erhard Schnepf (später Reformator im nördlichen Württemberg). 

Den gebietsmäßig größten Zuwachs erhielt die evangelische Bewegung durch die Reformation Württembergs. Herzog Ulrich von Württemberg lebte seit 1519 in seiner Grafschaft Mömpelgard. Er war wegen persönlicher Schuld und umstrittener Übergriffe auf nichtwürttembergische Besitzungen aus seinem Herzogtum vertrieben worden. 
In Basel kam Herzog Ulrich mit der Reformation in Berührung. 1534 erobert Herzog Ulrich, unterstützt vom Protestanten Philipp von Hessen, nach der Schlacht bei Lauffen Wirtemberg zurück. Zur militärischen Sicherung lässt er Hohenasperg, Hohenneuffen, Hohen- Tübingen u.a. zu mächtigen Festungen ausbauen. Ulrich führt die Reformation in Wirtemberg ein. Zur Gewinnung, Ausbildung und Formierung von Mitarbeitern für Kirche und staatliche Verwaltung beginnt Ulrich mit der Gründung des Tübinger Stifts. 

Seit 1519 war Karl V. König und Kaiser im deutschen Reich. Er sah sich als Verteidiger der einen, der katholischen Kirche. In dieser Eigenschaft unternahm er mehrere Versuche, den einheitlichen Glauben im Reich wiederherzustellen:

1529 ließ Karl V. auf dem 2. Reichstag in Speyer die kirchlichen Neuerungen verurteilen. Dagegen schlossen sich sieben Reichsfürsten und 16 Reichsstädte zu einer Protestaktion zusammen. Die Protestanten wollten die Reformation nicht beendet wissen und schlossen sich zu einem Verteidigungsbündnis zusammen. Sie nannten ihren Bund nach der Ortschaft Schmalkalden am Südabhang des Thüringer Waldes, wo sie sich auf Veranlassung des Landgrafen Philipp von Hessen trafen.

1546 besiegte das kaiserliche Heer im Schmalkaldischen Krieg die evangelischen Fürsten und Städte, die ihm Abbitte leisten mussten. 1548 ließ der Kaiser auf dem Augsburger Reichstag das sogenannte "Interim" erarbeiten, das eine Zwischenlösung in der Glaubensfrage anstrebte. Karl V. verlangte die Durchsetzung der Reichstagsbeschlüsse. Reichsunmittelbare Gebiete, wie die Landvogtei Ortenau, wurden rekatholisiert. Wo katholisch gebliebene Fürsten, wie Friedrich von Fürstenberg, die Nachfolge eines evangelischen antraten, mussten die Untertanen wieder den alten Glauben annehmen. Auch einige Klöster wurden vorübergehend wieder eingerichtet. 

Nach dem Augsburger Religionsfrieden 1555 setzte sich die Reformation in breiterem Rahmen durch. Nach früheren Anfängen und einzelnen reformatorischen Ansätzen bekannte sich nun die Markgrafschaft Baden-Durlach mit den Herrschaften Hachberg, Rötteln und Sausenberg 1556 zum evangelischen Bekenntnis und führte die württembergische Kirchenordnung ein. 

Als erster Landesvater des reformierten Wirtemberg gilt dann Ulrichs Sohn, der als Herzog Christoph von 1550 bis 1568 regiert. Er hat, mit Hilfe der Reformatoren Blarer, Schnepf und Brenz, die evangelische Kirche konsolidiert, die Große Kirchenordnung eingeführt und Volksschulen errichten lassen. Wirtemberg wird zu einem Kernland der lutherischen Reformation.

1568 - 1593 regiert Ludwig Herzog von Wirtemberg, 1593-1608 regiert Friedrich I. Herzog von Wirtemberg und bringt Besigheim, Mundelsheim, Liebenzell und Altensteig von Baden zu Württemberg. Im Jahr 1595 ergeht eine erste Herbst- und Kelterverordnung, um der Weinflut Herr zu werden. 1599 gründet Friedrich I. Freudenstadt, das er zur neuen Residenz machen wollte. Der englische König Jakob Stuart verleiht ihm 1603 den Hosenbandorden.

In der lutherischen Kirche Wirtembergs herrscht die Orthodoxie, die die Kirche festigt - und auch zur Erstarrung führen kann: 

Johannes Kepler, der große Astronom, ist auch ein Opfer der beginnenden Orthodoxie und der Konfessionsprobleme. Nach dem Studium am Tübinger Stift weigert er sich, die lutherische Konkordienformel (die ihm zu eng war) zu unterschreiben. Damit ist entschieden, dass er in Tübingen bzw. Wirtemberg keine Professur erhalten kann. Später wird er noch exkommuniziert - und auch eine Petition bei seinem Tübinger theologischen Lehrer Matthias Hafenreffer ändert nichts mehr daran. Kepler bewegt sich dann zeitlebens zwischen Graz (wo ihn die Katholiken vertreiben), Prag, Linz, Ulm und Regensburg (wo er 1630 stirbt). 

1608 - 1628: Johann Friedrich ist Herzog von Wirtemberg, 1618 beginnt der 30-jährige Krieg

Der längste Krieg der deutschen Geschichte wurde durch das Eingreifen auswärtiger Mächte zu einem europäischen Krieg. Ursache war hauptsächlich der Widerstreit der religiösen Bekenntnisse als Folge der Reformation. So standen auch im Südwesten des Reiches katholische und protestantische Fürsten einander als Feinde gegenüber, die Katholiken (Kaiser, Bayern) in der "Liga" vereint, die Protestanten (Kurpfalz, Baden-Durlach, Württemberg) in der "Union". 

Nahezu alle Teile des Südwestens erlebten Durchzüge von Truppen und Kämpfe, unbehelligt blieb nur der Schwarzwald. Am meisten betroffen waren die Pfalz, das Land am Neckar, auf der Alb und an der Donau, aber auch am Oberrhein. 

Das Kriegsgeschehen verlagerte sich zuerst nach Norddeutschland. Es sah ganz danach aus, als würden der Kaiser und die katholische Liga endgültig den Sieg davontragen. Das Blatt wendete sich, als der Schwedenkönig Gustav Adolf 1630 auf die Seite der Protestanten trat. 

Sein Siegeszug führte ihn tief in den deutschen Süden. Auch Baden-Durlach und Württemberg begrüßten ihn als Befreier. Das Kriegsglück blieb jedoch keiner Seite treu. Zunächst einmal verloren beide Parteien ihre größten Feldherrn: Gustav Adolf fiel in der Schlacht bei Lützen in der Nähe von Leipzig. Wallenstein, der Oberbefehlshaber der kaiserlichen Truppen, wurde 1634 in Eger ermordet. 

Für die Protestanten brachte das Jahr 1634 eine Wende zum Schlechten. Die Schweden verloren die entscheidende Schlacht bei Nördlingen. Danach überfluteten die Kaiserlichen das Herzogtum Württemberg. Waiblingen, Herrenberg und Calw wurden niedergebrannt, Stuttgart besetzt. 

Jetzt griffen die Franzosen in den Krieg ein. Obwohl Frankreich rein katholisch war, verbündete es sich mit den deutschen Protestanten. Der Kaiser sollte den Krieg auf keinen Fall gewinnen. So wurde der Südwesten wieder zum Kriegsschauplatz. Für das Land an Oberrhein und am Neckar begannen die schrecklichsten Jahre. Eine ganze Reihe von Schlachten wurden hier geschlagen: Rheinfelden (1638), Tuttlingen (1643), Freiburg (1644), Herbsthausen bei Mergentheim (1645). Ein entscheidender Sieg gelang keiner der beiden Seiten. Die Bevölkerung aber litt entsetzlich, sie litt unter Freund und Feind. Wie Heuschreckenschwärme fielen die Heere über das Land her, aus dem sie sich ja ernähren mussten. 

Die letzte Schlacht des Krieges fand 1648 bei Zusmarshausen westlich von Augsburg statt. Als im Jahre 1648 endlich die Friedensglocken läuteten, waren viele Dörfer und Städte im deutschen Südwesten durch Einquartierung verarmt, zum Teil zerstört, niedergebrannt. 

Allein das Herzogtum Württemberg hatte durch Hunger und Seuchen, Mord und Totschlag fast zwei Drittel seiner Bevölkerung verloren. Im Jahre 1618 zählte es 350.000 Einwohner, im Jahre 1648 gerade noch 120.000.

1628-1674 regiert Herzog Eberhard III. von Wirtemberg und gewinnt 1648, im Westfälischen Frieden, für Wirtemberg die frühere Größe zurück. Verantwortlich dafür sind die Schweden und Frankreich, und auch das diplomatische Geschick des Conrad Varnbühler, der später Hemmingen dafür erhält. 

Ludwig XIV., der in Frankreich seit 1661 regiert, überzieht im Pfälzischen Erbfolgekrieg ( 1688 - 1697) Süddeutschland mit schlimmen Zerstörungen. Das Heidelberger Schloss, Speyer, Worms, das Kloster Hirsau werden 1689 zerstört. Schließlich werden die Franzosen vor allem durch ein Heer unter Markgraf Ludwig von Baden-Baden zum Halten gebracht. Der Friede von Rijswijk (1697), mit dem der Pfälzische Erbfolgekrieg endet, steht am Beginn einer längeren Friedenszeit im Südwesten. 

Die absolutistischen Fürsten im Südwesten beginnen seit der Jahrhundertwende neue Schlösser zu bauen. Vorbild ist dabei Versailles. Abgesetzt von den engen und zum Teil zerstörten Residenzen baut man neue Residenzen in weiträumigen Ebenen. Von Baden-Baden zieht man in das neue Schloss nach Rastatt, von Heidelberg nach Mannheim, von Durlach nach Karlsruhe. 

1693 - 1733 regiert in Wirtemberg Herzog Eberhard Ludwig. 1704 baut er Schloss (und Stadt) Ludwigsburg, damit eines der größten Barockschlösser Deutschlands. 1724-1733 wird Ludwigsburg (das 1718 Stadtrechte erhalten hatte) statt Stuttgart zur Residenz. 

Barockes Bauen und barocke Prachtentfaltung gibt es außer in Ludwigsburg in Altwürttemberg in dieser Zeit nicht, der barocke Kirchbau entfaltet sich vor allem in den Gebieten außerhalb Wirtembergs, besonders in Oberschwaben. 
Im evangelischen Wirtemberg herrscht derweil, neben dem Hofstaat in "Lumpenburg" und Stuttgart, der etwas strengere Pietismus.

1733-1737 regiert Herzog Karl Alexander. Er verlegt 1734 den Hof wieder zurück nach Stuttgart. Seinen großen Geldbedarf sollte vor allem sein "Finanzminister" Süß-Oppenheimer befriedigen.  Noch am Tag, als Karl Alexander stirbt, wird Süß-Oppenheimer verhaftet und später in einem dubiosen Prozess zu grausamem Tod verurteilt. 

1737-1793 regiert Herzog Karl Eugen in Wirtemberg. Er ist katholisch, erzogen am Hofe Friedrichs II. in Potsdam. Er legt 1746 den Grundstein zum Stuttgarter neuen Schloss. Von 1756-1763 tobt der 7-jährige Krieg, in den Württemberg 1757 auf österreichischer Seite eintritt. 
Bis etwa 1770 ist er ein überwiegend tyrannischer absolutistischer Herrscher (Opponenten werden ins Gefängnis verbracht, wie J.J. Moser auf den Hohentwiel und Schubart auf den Hohenasperg). Er ist auch ein großer Bauherr (Schloß Solitude, Neues Schloss in Stuttgart, Schloss Hohenheim, Schloß Monrepos bei Ludwigsburg). 

Nach 1770, vermutlich auch unter dem Einfluss der heute noch verehrten Franziska von Hohenheim, ist Karl Eugen auch ein fürsorglicher Landesvater. Eines seiner Lieblingsprojekte ist die Gründung der Hohen Karlsschule zur Bildung von militärischem u.a. Nachwuchs. Friedrich Schiller ist einer ihrer prominentesten Schüler.

Nach Karl Eugen regieren jeweils nur 2 Jahre Herzog Ludwig Eugen und Herzog Friedrich Eugen. In dieser Zeit werden die ersten Folgen der Französichen Revolution in Wirtemberg spürbar: 1793 annektiert Frankreich die linksrheinischen Gebiete Wirtembergs, vor allem Mömpelgard. 

Die stärksten territorialen Veränderungen folgen dann durch Napoleon unter Herzog Friedrich II., der 1805 König von Württemberg wird. 

1806 profitieren Baden und Württemberg von napoleonischen Neuordnungen.