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Sebastian Blau Preis
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Dem
Verein „schwäbische mund.art e.V.“ geht es darum, zu zeigen, dass Schwäbisch eine Kultursprache von hohem Rang und bestens dazu geeignet ist, sich sehr subtil und auch gewählt auszudrücken.
Ein weiteres Ziel ist, die Mundart nicht nur regional zu pflegen, sondern dafür zu sorgen, dass Mundart in Zeitungen und Zeitschriften, im Radio und Fernsehen, auch überregional, stärker verwendet wird.
Er veranstaltet dazu neben dem „Sebastian-Blau-Preis des schwäbische mund.art e. V.“ auch Mundartlesungen, Kleinkunstveranstaltungen, Seminare, Schreibwerkstätten, Diskussionsrunden und Vorträge,
mehr dazu auf der Homepage
des Vereins.
Beim Wettbewerb 2008 hatte ich die Ehre der Jury anzugehören, die
aus 144 Einsendungen die Preisträger 2008 ermittelte.
Der Jury 2008 gehörten an:
Werner Birkenmaier (Stuttgarter Zeitung)
Christel Freitag (SWR 4 - Studio Tübingen)
Karlheinz Geppert (Kulturamt Stadt Rottenburg a. N.)
Peter-Michael Mangold (Schwäbische Internetseite)
Eva Reisch (Dinkelacker-Schwaben Bräu GmbH & Co KG)
Willibald Ruscheinski (Schwäbisches Tagblatt)
Uta Schlegel-Holzmann (Stuttgarter Nachrichten "Knitz")
Günther Willmann (Autor, Rundfunkmoderator).
"I frei me ganz arg, dass so viele mitgmacht hent",
meinte Sigrid Früh, die Vorsitzende des "schwäbische mund.art e.
V.".
An Preisgeldern winken den Erstplatzierten insgesamt 5.000 Euro.
Ermöglicht wurde diese großzügige Dotierung durch den Hauptsponsor Dinkelacker-Schwaben Bräu GmbH & Co. KG, der nicht zuletzt wegen seiner
Werbekampagne "Fließend Schwäbisch" der ideale Kooperationspartner für den Wettbewerb ist.
Der Wettbewerb wird ermöglicht auch durch Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Alb-Verein, dem Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungs-bezirk Stuttgart e. V., dem Förderverein Schwäbischer Dialekt e. V., dem Silberburg-Verlag, der Stadt Rottenburg am Neckar, der Stuttgarter Zeitung, und SWR4.
Die Preisverleihung fand statt am 16. Oktober 2008 in Rottenburg
und die zehn Erstplatzierten aus 144 Bewerbungen hier in alphabetischer
Reihenfolge:
Thomas Felder, Reutlingen / Dr. Georg Haberer, Köln / Dr. Christian Hörburger, Rottenburg a. N. / Margarete Hofrichter, Mietingen / Hanno Kluge, Böblingen / Bernd Merkle, Albershausen / Andrea Noll, Reutlingen / Hans Paulin, Kirchheim u. T. / Roland Single, Winterlingen / Susanne Zimmerer, St. Johann-Bleichstetten.
Ich war sehr beeindruckt von der Qualität und Bandbreite der
eingereichten Beiträge, die von kurzer Lyrik bis hin zu langer
Prosa reichte. Allen Preisträgern möchte ich an dieser Stelle
meinen Glückwunsch aussprechen.
Dank auch an den „schwäbische mund.art e.V.“, der die
Veranstaltung sehr gut vorbereitet hatte und der Jury eine
professionelles Arbeit möglich machte.
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