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schwabissimo - die schwäbischen Momente im Netz !


schwabissimo - die schwäbischen Momente im Netz ! 

Schwabenwitze 2


 

Witze über Schwaben gibt es gar viele und in aller Regel kommen wir Schwaben dabei gar nicht so gut weg. Zumeist wird über das vermeintliche Hinterwäldlertum oder den Geiz gespottet. 

Leider muss ich konstatieren, dass beides zutiefst schwäbische 'Meedala' also Eigenheiten sind, über die man sich einfach lustig machen muss:

  • Der Bach-Bauer sitzt im Wartezimmer beim Arzt und blättert in einer Illustrierten. Da kommt noch ein anderer Patient hinzu und es entspinnt sich folgende Unterhaltung: "Hoi! " fragt der Neuankömmling den Willi, "hend se Sandala ah?". Etwas irritiert läßt Willi seine Lektüre sinken und fragt: "Send Sia a Schuamacher, weil se do so en Blick drfür hend?" "Noe", erwidert dieser, "mir ischs halt aufgfalla, weil ihre Füaß so schdengad!". 

  • Eine stadtbekannte Klatschbase trifft auf ihr nächstes Opfer. "Hend se au scho ghört, dass d'Frau Maierling gschdorba isch? Se hod scheins Gehirnhautentzündung ghedd! " "Ach was" kommt die reservierte Antwort. Doch die Schwätzbaas hakt eifrig nach: "Jo, jo, des isch a ganz heimtückische Krankheit. Also entweder mer stirbt, oder mer wird blöd. I kenn me do aus. Wissad se, i hann des jo au scho ghedd!"

  • Mitten in der Nacht wird der Doktor zu einer Patientin gerufen, einer recht vermöglichen Witwe, die viel Zeit hat, sich ihre Krankheiten einbildet und den Arzt wegen jedem Dreck kommen läßt.
    Der Arzt untersucht sie und sagt schließlich: "Hent se ihr Testament scho g'macht?" "Ja, um Himmls Willa, Herr Doktor, isch's denn so schlimm?" - "Mr woiß nia. Am besta wär's wenn se glei no da Notar ond zwoi Zeuga komma ließet." "Da Notar? Isch's denn wirklich scho so weit?" - "Ja, von mir aus könnet se au no da Pfarrer komma lassa, i will doch net dr oinzig Simpel sei, den wo sie heut nacht onnötig hent aus em Schlof g'rissa."

  • Es war schon hellichter Tag, als Siegfried mit einem ziemlichen Dampf im Gesicht auf unsicheren Beinen das gemeinsame Schlafzimmer betrat. Darauf hatte seine Lina schon lange gewartet. "Was, du wagsch di morgens om halbachte mit soma Balla zom hoimkomma? An aschdendiger Ma duat so ebbes edda!". "Do muasch ja saufa", wehrt er sich entrüstet ab, "wenn da a Weib hosch, mo morgens om halbachte no em Nescht liegt! ".

  • Ein Geschäftspartner wurde vom Vater zum Mittagstisch eingeladen. Es gab Lammrücken mit Petersilienkruste. Mißtrauisch stochert der kleine Thomas in seinem Fleischstück herum. Schließlich blickt er seinen Vater an und fragt: " Du, sag amol Baba, isch des jetzt Rindfloisch? " " Noi, Lamm." gibt der Gefragte verwundert zur Antwort. " Worom frogsch denn Bua? " " Ha, weil de geschtern gsagt hosch, Du brengscht heit amol a richtigs Rendvieh zom Essa!".

  • Ein Franzose, Schotte und ein Schwabe sind zu Gast bei einem Bayer. Der zeigt seinen Gästen das Haus und seinen Garten; vor allem der fabelhafte Swimmingpool ist sein ganzer Stolz, denn mit dem Sprungturm hat es eine besondere Bewandnis: Der Bayer klettert auf den Turm, läuft aufs Sprungbrett und ruft laut "Bier". Augenblicklich verwandelt sich das Wasser in bestes Starkbier, der Bayer springt rein, krault mit weit geöffnetem Mund und trinkt was reingeht. Als nächstes darf der Franzose auf Sprungbrett, er ruft natürlich "vin rouge" und sofort plätschert bester Bordeaux im Pool. Der Franzose köpft begeistert hinein und schluckt und schluckt und schluckt und wird zuletzt an Land gezogen. Derweil rangeln der Schotte und der Schwabe schon an der Leiter, der Schwabe kann den Schotten zurückdrängen, klettert flink hoch, rennt aufs Brett, rutscht aus und schreit noch "Scheiße" im Fallen.... 

  • "Send sia grad eigschtiege?" fragt ein Schaffner einen weiblichen Fahrgast. "Freilich - oder moinet sia vielleicht, i sei en dem Wage gebore?" - "Noi - so alte Kärre hent mir nemlich gar net!" 

  • Ein Franzose ein Amerikaner und ein Schwabe streiten sich darüber wer den besten Gummi herstellt.
    Franzose: "Bei uns ist ein Mann vom Eifelturm gefallen. Auf halber Strecke klemmte er seinen Hosenträger am Turm fest und hing daran wie ein Bungee-Springer. Ca c'est de la qualité!"
    Amerikaner: Ach was, lächerlich. Bei uns ist einer vom Empire State Building gestürzt. Unterwegs holte er seinen Kaugummi aus dem Mund, klebte ihn an der Wand fest und ließ sich langsam daran herab. That`s quality!" 
    Der Schwabe lächelte nur und sagte: "Bei uns ist ein Arbeiter, der auf der Spitze des Ulmer Münster arbeiten musste, abgestürzt. Als er unten aufschlug hat es ihn in tausend Fetzen zerissen......!"
    Die beiden anderen schauten ihn an: "Ja, und ??"
    "Nun, der Arbeiter hatte Gummistiefel an und die hatte keinen Kratzer abbekommen.! Dees isch Gwalidääd!"

  • Kirche und Frühschoppen sind vorbei. Die Frau empfängt ihren Mann: "Bauer, d'Leut saget, du hättescht ebbes mit dr Zenzi, onsrer Magd." "Desch mei Sach" "d'Leut saget aber au, d'Zenzi krieagt a Kend von dir" "Desch ihr Sach" "No gang i ens Wasser ohn breng me om!" "Desch dei Sach."

  • Ein paar Tübinger Weinbauern (Goga) saßen in ihrer Stammkneipe (Boiz) und diskutierten. Plötzlich begann es, furchtbar zu stinken. Da fragt Karl den Heiner: "Du Heiner, hosch du in d'Hos gschissa?" -- "Iiii - ha gwieß it", streitet Heiner den Vorwurf ab. Am ganzen Tisch will keiner die Tat gestehen. Und so einigen sich die Stammtischbrüder auf den Augenschein: Im zwei zusammen gegen zur Toilette, um in der Hose nachzusehen, wer der Täter ist. Als der Karl und der Heiner dran sind, sagt Heiner: "Karle, abr sell isch klar - 's Altbachene gilt fai it!"

  • Vater und Sohn spielen zusammen in der Stube mit der Eisenbahn, während Mutter und Tochter in der Küche das Geschirr spülen. Auf einmal scheppert es ohrenbetäubend. "Jetzt hent se ebbes nondergschmissa", sagt der Vater. "Des isch bestimmt d' Mutter gwesa", sagt der Sohn. "Woher willsch du denn wissa, daß des d' Mutter g'wesa isch?" fragt der Vater. Darauf der Sohn: "Weil niemand schimpft."

  • Ein Schwob beschwert sich bei seiner Frau, dass der Kartoffelsalat furztrocke sei. Darauf die Frau: Wärschd vor'a halbe Stond komme, do war er no soichnass. 

  • Ein Bayer kommt ins Hofbräuhaus und bestellt sich eine Maß Bier und einen Radi.
    Er trinkt sein Bier und will seinen Radi salzen, doch aus dem Salzstreuer kommt nichts heraus! Also isst er seinen Radi so, bezahlt und geht.
    Das gleiche passiert dem nächsten Bayern.
    Da kommt ein Schwabe ins Hofbräuhaus und bestellt sich ebenfalls eine Maß Bier und einen Radi. Auch er nimmt den Salzstreuer und will seinen Radi salzen, doch der Salzstreuer ist verstopft. Da nimmt der Schwabe einen Zahnstocher und macht die Löcher wieder frei.
    Ein Ur-Bayer, der dies gesehen hat sagt: Ja, Ja, die Schwaben sann scho Verreckling, aber technisch sanns uns hoch überlegen! 

  • Ein schwäbischer und ein amerikanischer Bauer unterhalten sich. Erzählt und prahlt der Amerikaner. "Wenn ich mit meinem Traktor um mein
    Grundstück fahren will, dann bin ich drei Tage unterwegs." Erwidert der
    Schwabe. "So a Glomb hau i au scho keht."

  • Ein Briefträger stürtzt bei Glatteis vom Fahrrad. Seine große Tasche springt auf, die ganze Briefpost liegt verstreut auf der Straße. "So", fragt schadenfroh ein Polizist, der daneben steht, "gibts bei dr Post no me so Dackel?" "Noi", gibt ihm der Postler heraus, "i ben dr letscht. Älle andere sind bei dr Polizei. 

  • Das Nonnenkloster in Kellenried wird neu verputzt. Auf dem hohen Baugerüst arbeiten die Gipser und Maler fleissig. Die Äbtissin sieht es mit Wohlgefallen und bittet eine Novizin, den Handwerkern ein gutes Vesper zu bringen. Vorher solle sie aber die Handwerker auf ihren Glauben prüfen. Wenig später steht die junge Nonne unten am Gerüst und ruft zum nächsten Gipser, der auf dem Gerüst steht "Griss Gott. Kennat Sie dor Pontius Pilatus?" Von oben herunter "Noi, abor i frog mein Kolleg, der weidor oba schafft". Also "He, Berte, kennschd Du en Pontius Pilatus?" Von oben: "Noi, worom?" Der auf dem ersten Gerüst zurück "Ha do onda schtoht sei Alde ond will ems Mittagessa brenga". 

  • In einem Zugabteil sitzen ein Schwabe, ein Badenser, ein junges Mädchen und ihre Mutter. Der Zug fährt in einen Tunnel, es wird dunkel und man hört zwei Geräusche: ein lautes Schmatzen und ein noch lauteres Klatschen. Es wird wieder hell und der Badenser hat eine stark gerötete Wange.
    Die Mutter denkt: "Da wollte sich dieser Kerl doch im Dunkeln an meine Tochter ranmachen, aber die hat sich das nicht gefallen lassen!"
    Die Tochter denkt: "Wahrscheinlich wollte er mich küssen und hat Mutti erwischt. Falsche Adresse kann man da nur sagen..."
    Der Badenser denkt: "Dieser verdammte Schwabe! Er küsst das Mädchen und ICH kassiere die Ohrfeige!!!"
    Der Schwabe denkt: "Hat ja wunderbar geklappt! Im nächsten Tunnel küss ich mir wieder auf die Hand ... und batsch em Gelbfüßler noch eins an de Gosch!!!"

  • Am Stammtisch hatte man sich lange über das Verheiratetsein gestritten. Zum Schluß meint dann einer: "S'isch halt so: oine isch zviel und koine isch zwenig." 

 
 

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