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Mitte November 2005 hatte ich alle 'schwabissimo'-Seiten über
Nacht aus dem Netz genommen:
Nachdem meine schwäbischen Seiten fast drei Jahre ohne
Veränderung vor sich hindümpelten, ich jeden Tag blöde
Bemerkungen (meistens aus dem Badischen !!) aus dem Gästebuch entfernen musste, die Seiten auch
technisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit waren und ich vor allem
auch keinen Bezug mehr zum Thema verspürte, schien mir dieser
Schritt logisch und konsequent.
Dass ich in der Folge so viele bedauernde E-Mails bekommen
würde, hielt ich für völlig ausgeschlossen. Nicht im Traum
wäre mir eingefallen, das so viele Schwaben in aller Welt
meinen bescheidenen Beitrag zum schwäbischen Weltbild so schätzen und nun so vermissen würden.
O.K, ich gebe es ja zu, meine Frau hatte mir so etwas
prophezeit, jedoch .. a man has to to what a man has to do ..
oder anders gesagt: Was gôhd mi mei saudomms Gschwäds von
geschdern a?
Inzwischen habe mir die Sache anders überlegt und einen neuen
Anlauf genommen, inhaltlich und technisch. Inhaltlich habe ich mich
ganz auf den schwäbischen Dialekt in allen Facetten, sowie auf die
Geschichte des 'Ländles' konzentriert, alles andere ist
weggefallen.
Jetzt scheint mir wieder Luft zu sein für weitere Themen, die
ersten Ideen habe ich schon im Kopf, mal sehen. Vor allem war mir
eines wichtig: Ruhe und Klarheit. Das heißt wenig Farbe, einfache
Strukturen, einheitliche Oberfläche, back to the roots,
Bei allen, die mir so regen Zuspruch gegeben haben, bedanke ich
mich, bei allen, die meine Seiten vermisst habe, bitte ich um
Verständnis.
schwabissimo isch wieder dô!
Ihr ergebener
Peter-Michael Mangold
Stuttgart, im Februar 2006
Inzwischen sind jetzt schon wieder zwei Jahre vergangen und bei
schwabissimo hat sich viel bewegt.
Unzählige Mails aus aller Welt zeigen mir, dass Schwäbisch wieder
zunehmend gefragt ist.
Inzwischen gab und gibt es mich auch live zu erleben, zum Beispiel
auf einem 'Gastspiel' im Nassauer Hof in Wiesbaden oder in der
Kleinen Weinakademie in Stuttgart.
Wie sagte unser aller Cleverle mal so treffend, "um die Sprache
der wichtigsten Investoren dieser Zeit zu sprechen, muss man
Englisch oder Schwäbisch können."
schwabissmo lebt, mehr denn je!
Ihr (immer noch) ergebener
Peter-Michael Mangold
Stuttgart, im Januar 2008
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